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Thema: Die Kammer – Season III - Solace in Insanity
Spawnia

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Die Kammer – Season III - Solace in Insanity 30.01.2016 21:31 Forum: URed Rezensionen


Rezension/Review zu Die Kammer – Season III - Solace in Insanity

Die Kammer bleibt ihrem Rhythmus treu und veröffentlicht nach dem 2012er Erstlingsalbum „Season I – The Seeming and the Real“ und dem 2014er Nachfolger „Season II –Views from the Inside“ in diesem Jahr ganz folgerichtig „Season III – Solace in Insanity“, zu Deutsch „Trost im Wahnsinn“. Das neue Stück Musikwerk erscheint am 5. Februar und wurde, wie auch schon sein Vorgänger, mit Hilfe des „Patron of the Art“-Konzepts verwirklicht. Bei diesem labeleigenem Projekt könnt ihr, ähnlich wie auf anderen Crowdfundingplattformen, die Band unterstützen, in dem ihr zum Beispiel Videobotschaften, Einträge ins Booklet oder ähnliches erwerbt bzw. natürlich auch schon im Vorfeld das Album in diversen Ausführungen vorbestellt. Und bei der aktuell großen Auswahl lohnt sich auf jeden Fall ein Blick auf die Webseite von Delicious Releases, statt der üblichen Großhändler.

(Quelle: Die Kammer)

Nachdem Season I fast noch ein Soloprojekt von Max Testory und Matze Ambré war, so hatte sich das Band Line-up zum zweiten Album bereits aufgefüllt und schon einige Konzerterfahrungen sammeln dürfen – ein Prozess, der sich natürlich auf den Klang ausgewirkt hat. Zwei weitere Jahre später waren die Änderungen in der Besetzung nur minimal – im Mai 2015 wechselte die Cellobesetzung von Tabea zu Veronika und sechs Monate später stieß Ingo Römling am akustischen Bass dazu. Das heißt aber mitnichten, dass sich der Klang auf dem neuen Album nicht weiter gewandelt und entwickelt hat.

Mit Hilfe von 14 melodischen, rhymtmischen, verträumten und manchmal auch unheimlichen Songs nehmen uns die Kammermusiker auch dieses Mal wieder mit auf eine Reise ins Innere. Das beginnt schon mit dem Eröffnungstitel, der sich seinen Namen mit dem Album teilt und mit einer leisen Mini-Drehorgel beginnt - ein Instrument, das perfekt zu unserer kleinen Sophie passen würde. Im Laufe des Songs kommt nicht nur die verhaltene Gitarre sondern auch weitere Streicher und Rhytmikinstrumente dazu - die perfekte Untermalung zum auf deutsch gesprochenen Text von Sabine Bohlmann, der sich mit dem tiefen Gesang von Max abwechselt und auf alle drei bisher existierenden Albentitel referenziert. Ein Stück wie eine Geschichte, dass seinen Zirkelschluss im letzten Titel „Sophie’s Chimaera“ findet, der nicht nur das Album ausklingen lässt, sondern für mich auch zusammenfasst, was ein gutes Album ausmacht – die Freude über ein gelunges Werk und die Trauer darüber, dass es zu Ende ist. Die Freiheit diese Worte auch aufs Leben zu beziehen, überlasse ich dabei natürlich jedem selbst.

Eigentlich war das ja schon ein schöner Schlusssatz, aber dann würde ich euch 12 weitere Songs vorenthalten und das geht ja so nicht. Musikalisch ist Season III aus meiner Sicht die bisher abwechslungsreichste CD der Band. Songs wie zum Beispiel „The Drunk Welshman“ oder „Fairy on the Wire“ lassen deutlich Singer-Songwriter Anleihen erkennen und erinnern zeitweise an Chantis. In anderen Stücken finden sich dann wiederum die schon auf dem letzten Album anklingenden „Cabaret - Willkommen, Bienvenue, Welcome“ Elemente, nur dieses Mal noch deutlich ausgeprägter. Überzeugen könnt ihr euch davon bei „Gingerbread Heart“ oder „Sedlaczek“. Besonders im erst genannten Titel tut aber auch der erzählende, leicht ironische Ton im Gesang sein übrigens zu diesem Eindruck. Zu den eher düsteren Songs würde ich auf jeden Fall „The Galant Enticer’s Tangoo“ und „Intoxication Intravenous“ zählen. Gerade Letzterer erzeugt bereits durch dieses kauartige Geräusch im Intro einen unheimlichen Eindruck und der Text unterstützt dies. Auch „The Way You Are“ gehört für mich noch in diese Kategorie – besonders auch durch den leicht unklaren, fast gemurmelten Gesang von Max zu Beginn, der erst im Verlauf des Stücks mit mehr Instrumenten und offenerer Stimme aufbricht. Zu den „rockigsten“ Liedern gehört mit Sicherheit „Love for Life“, das nicht nur stark melodisch ist, sondern auch mit einem starken Rhythmus zum Mitmachen einlädt. Ganz im Gegensatz dazu steht der vielleicht zärtlichste Song „Will Close My Eyes“, der mit ruhigen Gitarrenklängen und beinahe zärtlichem Gesang direkt in der Seele klingt.



Inhaltlich beschäftigt sich die Kammer in fast allen Songs mit dem schon genannten Inneren. Dem Inneren der Menschen – Ängste, Sorgen, Wünsche und Träume. Sei es die Liebeserklärung an das Leben, weil man seinen Partner gefunden hat, mit dem man die Welt auch gut hinter sich lassen kann im schon genannten „Love for Life“ oder die Frage danach, ob dieser Mensch immer für einen da sein wird, auch wenn der letzte Tanz getanzt ist, der letzte Dämon besiegt, die letzte Geschichte erzählt – „Will Close My Eyes“. Aber nicht alle Texte sind so tiefgründig. Manchmal geht es auch nur um all die Merkwürdigkeiten in der Welt, die verschiedenen Masken und Skurillitäten, die es zu sehen gibt – im „Carnical Of Perculiar“.

Fazit:

Die Kammer veröffentlicht mit „Season III – Solace in Insanity“ ihr bisher abwechlungsreichstes Album. Kein Song klingt wie der andere und wie auch schon zuvor ist das handwerkliche Niveau sehr hoch. Viele Instrumente, die wir sonst nicht auf den Bühnen sehen, kommen hier zum Einsatz und schaffen manchmal völlig unbemerkt den Einstieg in ein anderes Klangerlebnis und nehmen manchmal die Songs ein Stück weit in ihre bekannten Genres mit. Um diese aber tatsächlich auch alle hören zu können, empfiehlt es sich sehr, der Kammer nicht mit 0815 Kopfhörern oder Boxen zu lauschen, denn zuviel Feinheit geht dann einfach verloren.

Und auch die von Matze bekannten Gitarrenklänge und Max seine Stimme zeugen von einer hohen Variabilität und bringen immer wieder andere Gefühle und Bilder in die Musik ein. Melodisch, wie textlich. Es ist ein wenig wie im „Auld Weeping Willow“ – ein Stück Musik, dass ein (nicht wirklich) stummer Zeuge der alten Geschichten und Grausamkeiten ist.

Punkte: 14/15

Spawnia’s Anspieltipps: Auld Weeping Willow, Will CLose My Eyes, The Drunk Welshman

P.S.: Und nein, ich werde jetzt nicht noch einmal darüber schreiben, dass ich eher auf die rockigen Sachen stehe. Denn spätestens auf dem nächsten Kammerkonzert fehlen mir dann wieder die Argumente Augenzwinkern
Thema: Ikigami – Der Todesbote (komplett, Bd. 1-10)
Spawnia

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Ikigami – Der Todesbote (komplett, Bd. 1-10) 30.01.2016 18:25 Forum: URed Manga Review


Titel: Ikigami – Der Todesbote (komplett, Bd. 1-10)
Autor: Motoro Mase
Erscheinungsjahr: September 2012 – Dezember 2015
© CARLSEN Verlag/Motoro Mase

Vertrieb: CARLSEN Manga

Im letzten Dezember erschien mit Band 10 der Abschluss der Serie „Ikigami – Der Todesbote“. Und damit ist die Zeit gekommen ein Gesamtfazit zu ziehen, nachdem wir 2012 den ersten Band rezensiert und für gut befunden haben. Kann sich das Konzept der Einzelgeschichten zu den jeweiligen Schicksalen bewähren? Wie ist die gesellschaftliche Entwicklung in dieser Zeit verlaufen und hat sich Herr Fujimoto - der Ikigami-Bote - an seine Aufgabe gewöhnen können?

(Quelle: Carlsen Manga)

Zuvor jedoch noch ein paar Worte zur Veröffentlichung. Neben Deutschland wurde „Ikigami“ auch in den Niederlanden, Spanien, Frankreich und Nordamerika auf den Markt gebracht. In Frankreich erhielt die Reihe zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2010 den Prix Polymanga (Bester Seinen-Manga) und den Grand Prix de l'Imaginaire Etonnants Voyageur. RadosBaw BolaBek, Gründer des polnisch-tschechischen Verlags Hanami, nahm die Reihe sogar in sein Buch „1001 Comics, die Sie lesen sollten, bevor das Leben vorbei ist“ auf. Mangaka Motoro Mase hat übrigens bereits sein nächstes Werk abgeschlossen – „Demokratia“ erschien von 2013 bis 2015 in Japan, eine Übersetzung ist aber noch nicht in Sicht. Auch diese Serie beschäftigt sich wieder mit großen gesellschaften Fragestellungen, geht es doch um humanoide Androiden, welche sich unter den Menschen bewegen und von diesen beeinflusst werden können. Nun aber zurück zu „Ikigami“.

(Zusammenfassung – Spoiler!)
Herr Fujimoto, ein frisch ausgebildeter Ikigami-Bote überbringt jeden Monat zwei bis drei Ikigamis in seinem Bezirk. Diese teilen dem jeweiligen Empfänger zwischen 18 und 25 Jahren mit, dass er oder sie sterben wird – auf Beschluss der Regierung und für mehr Wohlstand und Produktivität in der Gesellschaft. Allerdings hat die betroffene Person noch 24 Stunden Zeit um sich zu verabschieden. Im-mer wieder hat Herr Fujimoto moralische Probleme mit seiner Arbeit – er sieht hautnah die Verzweiflung, Wut und Trauer der Todeskandidaten und ihrer Angehörigen. Wobei es natürlich auch fanatische Anhänger gibt, die sich über ihr Ableben zum Wohl der Gesellschaft freuen. Diese Bedenken teilt Herr Fujimoto mit seinem Vorgesetzen Herrn Ishii, der ihm immer wieder rät, solche Gedanken beiseite zu schieben und auf keinen Fall zu äußern. Doch ist er wirklich ein Freund?

Hinzu kommt, dass die Abteilung von den beiden plötzlich einer genauen Beobachtung durch die NFW-Polizei unterzogen wird, ein übermächtiges Kontrollorgan, dass natürlich auch mit Hilfe von Spitzeln und Tipps aus der Bevölkerung Abweichler und Untergrundgruppen aufspürt und sie Umerziehungsmaßnahmen zuführt. Muss Herr Fujimoto um seine Arbeit und seine Freiheit fürchten? Oder sehnt er sich geradezu danach, dass Land verlassen zu können? Oder sind diese Fragen gar nicht mehr wichtig, als plötzlich ein Krieg ausbricht?


Fragen über Fragen - damit ist auch Herr Fujimoto immer wieder konfrontiert. Schafft er seine Arbeit, macht er diese korrekt und sind die Aussagen der Regierung überhaupt zu glauben? Sorgt das Gesetz für Wohlstand wirklich für weniger Kriminalität? Schätzen die Menschen ihr Leben mehr, weil ei-ner von 1000 in jungen Jahren sterben muss? Tatsächlich werden alle diese Fragen im Laufe der zehn Bände betrachtet, gewendet und von allen Facetten betrachtet. Der Hauptcharakter durchläuft einen nachvollziehbaren Weg vom generellen Anhänger voller Angst zum gesellschaftlichen Ausbrecher. Auf diesem Weg begleiten ihn tatsächlich nur wenige Personen: seine quasi Freundin Frau Kubo und sein Chef Herr Ishii sind die einzigen Konstanten.

Allerdings verläuft dieser Weg wirklich sehr langsam und gemütlich. Das Hauptaugenmerk in jedem Band liegt ganz klar auf den Einzelschicksalen, die er als Todesbote begleiten muss. Und diese sind ausnahmslos emotional und detailliert gestaltet. Außerdem bringt jeder Fall einen anderen Aspekt der Menschlichkeit zum Vorschein: blinden Fanatismus, Liebe, Mut, Haß, Trauer, Wut – und auch das immer wieder in einem anderen familiären Kontext. Dabei ist das Storytelling und die Konzentration auf die Gesichter in den Zeichnungen oftmals so gut, dass man sich das eine oder andere Tränchen nicht verkneifen kann.

Die Entwicklung des Hauptcharakters bleibt dabei jedoch … nicht auf der Strecke, geht aber nur sehr langsam von statten. Der Weg von seinen ersten Zweifeln, der Angst davor, dem ersten Verrat, der Umkehrung etc. pp. vollzieht sich wirklich schleppend. Das ist zumindest für mich frustrierend. Gleiches gilt für den Abschluss der Serie: natürlich kann ich gut nachvollziehen, dass Herr Fujimoto einfach nur weg will aus dem Land, dass so mit seiner Bevölkerung umgeht, aber ich hätte mir doch etwas deutlich heroischeres gewünscht, wie zum Beispiel den Versuch die Regierung zu stürzen oder die Mitarbeit in einer Untergrundgruppe.

Das empfinde ich gerade deshalb als so wichtig, als das in den letzten beiden Bänden die wahre Bedeutung und der eigentliche Sinn und Zweck hinter dem GFW zum Vorschein kommt und diese Erkentniss ist so perfide gut wie ungeheuerlich. Und natürlich ein wirklich guter Storytwist - der aus meiner Sicht aber etwas spät kommt und deutlich mehr Konsequenzen haben sollte. Andererseits konzentriert sich der Mangaka die gesamte Serie über auf seinen Protagonisten, eine Abweichung davon wäre also wiederum auch Bruch mit den eigenen Konventionen. Ihr seht schon, ich bin dazu durchaus gespaltener Meinung.

Die im ersten Manga zeichnerisch auf jeden Fall solide Leistung verbessert sich aus meiner Sicht im Laufe der Serie in so fern, dass natürlich weiterhin der Fokus auf Gesichtern und Emotionen liegt, was Motoro Mase auch sehr gut liegt und gelingt. Allerdings werden die Hintergründ doch zumindest gefühlt etwas mehr, größer und detaillierter - ein Plus also. Und auch die eine oder andere Actionszene bleibt auf jeden Fall erhalten, gerade wenn die Todeskandidaten die Nerven verlieren bzw. noch ein letztes Zeichen setzen wollen.

Fazit:

„Ikigami – Der Todesbote“ ist eine berührende Serie, die durch viele Einzelschicksale nicht nur ans Herz geht, sondern auch viele Facetten der Menschlichkeit zeigt. Diese sind nicht nur stets gut nachvollziehbar, sondern sorgen auch beim Leser für Mitgefühl, Trauer oder Wut. Der Protagonist Herr Fujimoto durchläuft eine nachvollziehbare, wenn auch recht langsame Entwicklung und gerade am Ende ist sein Verhalten zwar vielleicht verständlich, aber leider nicht besonders heroisch bzw. aus meiner Sicht der Situation angemessen. Diesbezüglich verliert das Pacing leider etwas. Zuletzt steht die Geschichte zeichnerisch auf sicheren Beinen und ist damit in Summe auf jeden Fall empfehlenswert.

Gesamt: 11/15
Thema: 28.01.2016 - Nomi Kai mit dem Dreamteam
Spawnia

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28.01.2016 - Nomi Kai mit dem Dreamteam 28.01.2016 18:48 Forum: Specials




Für ein Fest braucht man gute Musik, ein paar Freunde und einige Partysnacks. Für letzteres müsst selbst sorgen, aber den Rest bringen euch Sweety und Themary. Dazu gibt es viel Witz und dumme Sprüche. Heute ab 20.oo Uhr auf UR Anime in Nomi Kai!
Thema: 28.01.2016 - Das Doppelte V-chen!
Spawnia

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Hits: 2.095
28.01.2016 - Das Doppelte V-chen! 28.01.2016 10:12 Forum: Specials



Aktuell sind Vogelfrey mit ihrem neuen Album "Sturm und Klang" in ganz Deutschland unterwegs. Auf ihrem Konzert in Berlin hat sich die Band ausführlich Zeit für uns genommen um über das aktuelle Album, den Videodreh und das ein oder andere mehr zu sprechen.



Das Interview, aktuelles vom "Sturm und Klang" und auch eine kleine Vorstellung ihrer Supportband Vroudenspil erwarten euch heute Abend ab 23.oo Uhr auf UR Root!

Hier noch einmal alle Daten auf einen Blick:

Wann: Donnerstag, 28.01.2016 ab 23.oo Uhr
Wo: Rootstream UR Root von UR-Radio - Direktlink: http://ur-radio.de/ur-root.m3u
Mehr Infos gibt es auf www.ur-radio.de!
Thema: UR-Radio stellt Sendebetrieb ein
Spawnia

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Hits: 5.253
UR-Radio stellt Sendebetrieb ein 25.01.2016 23:24 Forum: Allgemeines


Liebe Zuhörer, Partner und Freunde,

leider müssen wir euch heute mitteilen, dass wir den Sendebetrieb zum 31.01.2016 um 24.oo Uhr einstellen werden. Zu unserem großen Bedauern sind unsere finanziellen Ressourcen aufgebraucht und Versuche neue Finanzierungsquellen oder Partner zu erschließen, waren bis zum heutigen Tag nicht erfolgreich.

Das bedeutet konkret, dass sich alle Moderatoren in dieser Woche von euch verabschieden werden, einige sogar noch mit Sondersendungen am nächsten Sonntag. An diesem um 24.oo Uhr schalten wir die Streams ab, der Chat wird kurz darauf folgen. Unsere Webseite bleibt jedoch bis auf weiteres online.

Wir möchten uns bei euch für die Treue, Unterstützung und gute Zusammenarbeit in den vergangenen 13 Jahren recht herzlich bedanken. Ebenso wie bei unserem Team, dass stets mit Professionalität, Respekt und viel Leidenschaft das Programm von UR-Radio gestaltet hat.

Spawnia, Fabs und Huebich
Thema: Vinland Saga (Bd. 1)
Spawnia

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Vinland Saga (Bd. 1) 30.12.2015 21:43 Forum: URed Manga Review


Rezension/Review zu Vinland Saga (Bd. 1)


Titel: Vinland Saga (Bd. 1)
Autor: Makoto Yukimura
Erscheinungsjahr: 2012
© CARLSEN Verlag/Makoto Yukimura

Vertrieb: CARLSEN Manga

Das die Japaner einen Faible für das europäische Mittelalter haben, ist für die Meisten kein neuer Fakt. Egal ob Mangas, Visual Novels oder Spiele aus dem fernen Osten, die Inspirationen sind immer wider unverkennbar. Mangaka Makoto Yukimura aber bevorzugt eine Zeit, die man nur gerade so dem frühen Mittelalter zurechnen kann, nämlich das Zeitalter der Wikinger. Unter dieser Bezeichnung ver-einigt man heute verschiedene Personengruppen, die aus dem nordischen und baltischen Nord- und Ostseeraum stammen und sich zumindest einen Teil ihres Lebens als Räuber verdingten, die in was-sernahe Dörfer und Siedlungen einfielen. Viele von ihnen wurden mit dem Alter jedoch wieder sesshaft und widmeten sich dem Ackerbau und die Viehzucht. Einige jedoch fuhren weiter als Söldnertruppen zur See und standen mal in diesem und mal in jedem Dienst oder überfielen einfach, was ihnen vor den Bug kam.

(Quelle: Carlsen Manga)

Makoto Yukimura beleuchtet in seinem Werk Vinland Saga beide Lebensweisen. Und er legt dabei viel Wert auf eine historisch korrekte Darstellung. Dafür reiste er zu Beginn einer Arbeiten sogar nach Island, denn wo kann man die Lebensweise und Gebräuche eines Volkes am besten verstehen, als in ihrer alten Heimat? Obwohl die Geschichte um die kriegerischen Männer aus dem Norden erst die zweite Serie des Autors ist, so konnte er sich für hierfür und für sein Erstlingswerk bereits zwei re-nommierte Preise der japanischen Mangaszene sichern. Und das zu Recht, wie ich finde. Aber lest selbst.

(Zusammenfassung)
Thorfinn führt mit seiner Familie ein bescheidenes, aber glückliches Leben als Farmer, als diese Idylle eines Tages jäh zerstört wird. Askeladd, Anführer einer Sölderntruppe, tötet seinen Vater vor seinen Augen. Thorfinn schwört ihm ewige Rache, aber da er noch zu jung und schwach ist, bleibt ihm zu-nächst keine andere Möglichkeit, als sich Askeladds Mannen anzuschließen und mit ihnen durch die Lande zu ziehen.


Der erste Schauplatz einer ihrer vielen Überfalle ist eine kleine befestige Siedlung im fränkischen Reich. Unter dem Vorwand mit dem lokalen Angreifer gemeinsame Sache machen zu wollen, trickst Askeladd beide Seiten aus und sackt mit Grips und taktischem Geschick die ganze Beute für sich und seine Männer ein. Anschließend zieht sich der Trupp zu seinem Onkel zurück, der ihnen für ein ent-sprechendes Endgeld den Winter über ein Quartier bietet. Doch Askeladd hat weitaus höhere Ziele, als nur bei seinem Onkel Unterschlupf zu finden. Und so ist es fast unausweichlich, dass er und seine Kämpfer um den Krieg um die Krone von England mit hineingezogen werden …

Die Vinland Saga ist eine faszinierend aufgebaute Geschichte. Immer wenn man denkt, jetzt sei klar, wie es weiter geht, dann geht es garantiert nicht so weiter. Makoto Yukimura schafft schon im ersten Band immer wieder scheinbar voraussehbare Momente und bringt diese zu einem anderen Abschluss. Das ist etwas, dass ich in Büchern allgemein nur selten finde und muss es daher gleich mal als erstes hervorheben. Dazu passend beginnt auch die Geschichte eher ungewöhnlich – nämlich direkt mit ei-nerm Kampf bzw. einer Belagerung, in die sich Askeladd einmischt. Hier lernen wir auch den Protago-nisten zum ersten Mal kennen, Thorfinn. Sein Haß gegen seinen Anführer ist nicht zu übersehen, dennoch ordnet er sich seinen Befehlen unter – eine Form von kriegerischer Ehre, die erst später auf-geklärt wird. Trotz dieser starken Gefühle der Hauptperson, zerfließt der Manga nicht in den Abgrün-den der Menschlichkeit (auch wenn es durchaus düstere Szenen gibt), sondern Askeladds Unbeküm-mertheit und die allgemein ausgelassene Art seiner Männer sorgt für einige dumme Sprüche und lo-ckert die Stimmung immer wieder auf.

Dies ist jedoch nur die erste Hälfte der Vinland Saga Band 1. Der zweite Aschnitt spielt zehn Jahre zuvor. Thorfinn ist noch ein kleiner Junge, der den Geschichten von Leif Erikson lauscht und sich mit seiner Schwester um das letzte Stück Brot streitet. Auch den Vater der Beiden lernen wir hier kennen, der augenscheinlich ein schlichtes, freundliches Gemüt hat und überhaupt keinen Geschäftssinn. Das das aber nicht alles sein kann, stellt sich bereits gegen Ende des Bandes heraus – auch er kann sich seiner Vergangenheit nicht entziehen. Dennoch steht dieser Teil der Geschichte in einem deutlichen Gegensatz zum ersten: es ist allgemein idyllischer, die vorrangigen Probleme der Menschen befinden sich auf einer gänzlich anderen Ebene und Kampf ist hier nur der letzte Ausweg.

Zeichnerisch bemüht sich Makoto Yukimura einmal mehr um historische Genauigkeit: seien es die Drachenboote, die Langhäuser oder die Kleidung der Krieger. Die Detailtiefe und Liebe zur Geschichte trägt ein gutes Stück dazu bei, dass die Figuren und ihr Handeln authentisch wirken. Die Charaktere selbst sind vom Stil her sogar etwas europäisch angehaucht. Ihre Augen sind kleiner, riesige Vor-bauten sucht man vergeblich und Zöfpe und Bärte bestimmen die Gesichter. So entsteht eine große Vielfalt an Personen und im Gegensatz zu manch anderem Werk gerät man nicht in die Situation, dass man zwei Figuren miteinander verwechselt. Allerdings ist die eine oder andere Figur doch ein wenig überzeichnet: der Anführer der Angreifer auf die fränkische Siedlung zum Beispiel misst gerade mal gefühlte 1 Meter 20 bei einem ähnlichen Bauchumfang. Andererseits sind amüsante Momente so vorprogrammiert. Zu guter Letzt möchte ich noch die detallierten Actionszenen hervorheben. Gerade hier beweist der Mangaka einmal mehr, wie wichtig ihm realistische Darstellungen sind.

Auf den letzten Seiten des Manga spendiert uns der Autor noch diverse Karten mit Reiserouten und Übersichtsdarstellungen von Langhäusern. Dazu gehört auch eine Einführung in die Geschichte der Wikinger und ein Glossar für Begriffe, die im Laufe des ersten Bandes genutzt wurden. Und zur Auflo-ckerung gibt es noch eine kleine witzige Kurzgeschichte mit Thorfinn und seiner nörgeligen Schwester.

Obwohl die Serie bereits 2005 in Japan und 2012 bei uns gestartet ist, ist sie bis heute nicht abge-schlossen. Die Kapitel 109 bis 115 erschienen am 23. Juni 2015 als Sammelband in Japan. Im Seinen Magazin Afternoon, wo die Serie im zweimonatlichen Rhythmus fortgesetzt wird, wurden bereits die Kapitel bis 121 veröffentlicht.

Fazit:

Makoto Yukimura erschafft mit der Vinland Saga eine authentische Geschichte aus dem Leben der Wikinger zu Beginn des 11. Jahrhunderts in Europa. Seine Figuren sind glaubwürdig, aber niemals langweilig oder vorhersehbar. Nicht nur erzählerisch, sondern auch zeichnerisch zeugen seine Figuren von einer großen Vielfalt und detailtreue. Aufwändige Actionszenen runden das Paket ab, wie man so schön sagt. Das einzige, was ich wirklich kritisieren kann ist, dass der erste Band durchaus mit einem stärkeren Cliffhänger hätte enden können. Aber darüber hinaus ist diese Serie für Freunde von historischen Geschichten uneingeschränkt emfpehlenswert.

Gesamt: 14/15
Thema: UR-Radio Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!
Spawnia

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Hits: 2.909
Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch! 24.12.2015 18:21 Forum: Archiv




Lieber Zuhörer, Freunde, Kollegen und Partner,

wir bedanken uns für eure Treue und die gute Zusammenarbeit in diesem Jahr. Wir wünschen euch ein beschauliches und schönes Weihnachtsfest im Kreis eurer Lieben und einen guten Rutsch ins Jahr 2016!

Euer UR-Radio Team
Thema: Die Letzte Instanz und Miao King, Akustisches am 18.10.2015 in Berlin
Spawnia

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Die Letzte Instanz und Miao King, Akustisches am 18.10.2015 in Berlin 30.11.2015 11:25 Forum: URed Eventberichte


Die Letzte Instanz und Miao King, Akustisches am 18.10.2015 in Berlin

Acht lange Jahre ist die letzte Akustiktour der Letzten Instanz mittlerweile her. In dieser Zeit sind vier neue Alben entstanden und die Band musste den Verlust von drei Musikern verkraften. Also eigentlich ja genau der richtige Zeitpunkt, um mal wieder zur musikalischen Ruhe zu kommen, an die Wurzeln der Instrumente zu gehen und eine akustische Konzertreise zu gestalten. So hat es sich die Band vermutlich gedacht oder vielleicht hatten sie auch einfach nur wieder mal Lust darauf – in jedem Fall aber ging es im Oktober unter dem Motto „Brachial Leise“ einmal quer durch die schönsten Locations Deutschlands. Denn mal ehrlich – auch wenn man nicht gläubig ist – Kirchen haben schon echt was.


Zu dieser besonderen Tour wurde auch ein besonderer Support gewonnen und zwar die Gruppe Miao King, die es eigentlich noch gar nicht gibt. Die Gründung ist für den 30.01.2016 im Café Heim(e)lich geplant. Bis dato heißt das Ganze noch „Meyer-Schmitt-Projekt“ und besteht aus Frau Schmitt von Subway to Sally an der Violine und ihrem Mann Sebastian, der Schlagzeug spielt (zur kompletten Band wird noch Georg Bauersfeld dazu stoßen). Violine und Schlagzeug, diese Kombination war mir bisher noch nicht unter gekommen und so war ich sehr gespannt. Insgesamt wurde es eine halbe Stunde mit vielen Volksweisen, teilweise aus Norwegen und Schweden, teilweise aber auch von hier, neu interpretiert und mein Fazit ist durchweg positiv. Generell bin ich ja sowieso ein Fan von Streich- und Zupfinstrumenten und ihren melodischen Fähigkeiten. Und so fand ich auch dies, unterstützt vom Schlagzeug und teilweise auch von Ally the Fiddle mit einer zweiten Geige, sehr angenehm und unaufregend. Allerdings würde ich mir vielleicht doch noch an der einen oder anderen Stelle etwas mehr Abwechslung wünschen, was Färbung und Tempo der Lieder angeht. Und natürlich merkt man Frau Schmitt an, dass sie normalerweise nicht auf der Bühne spricht und so fielen einige Ansagen doch noch etwas schüchtern aus, aber das wird sich sicher mit kommenden Konzerten verbessern. Gerne kann sie auch zu den Liedern auch noch mehr Geschichten erzählen, denn gerade wem der Zugang zu solcher Musik schwer fällt, hat dann zumindest ein Bild vor Augen. In jedem Fall aber hat dieses Projekt gut zum Hauptprogramm harmoniert. Und wie das war, das sehen wir uns jetzt an.


„Ewig“, „Blind“ und „Ganz egal“ eröffneten den akustischen Abend mit der Letzten Instanz. Für den richtigen Klang haben die Musiker aufgerüstet: Lisa Morgenstern, bekannt aus gemeinsamen Auftritten mit Land Über, einem Projekt von Benni und aus dem Video „Unsere Augen“, spielte Piano, Frau Schmitt und Ally verstärkten M. Stolz an der Violine. Alles Musiker, die sich schon lange kennen und miteinander musizieren und das ist auch etwas, was man an diesem Abend merkte - die Atmosphäre war irgendwie heimelig und persönlich. Weiter ging es mit „Jeden Morgen“, „Komm nie zurück“, „Traum im Traum“ und dem für einen solchen Abend absolut prädestinierten Titel „Im Auge des Sturms“. An dieser Stelle ein Wort zum Gesang auf solchen Touren: natürlich ist nicht jeder Sänger einer Rockband ein ausgebildetes Naturtalent. Einige sind da auch einfach reingerutscht und haben dann später noch etwas Ausbildung nachgeholt oder es ging auch immer so ganz gut. Aber gerade wenn man dann älter wird, sieht man das nicht nur an den Augenringen, sondern merkt es dem einen oder anderen auch an der Stimme an. Oder – auch die Fälle gibt es – da reicht das Volumen eben einfach nicht für einen Akustikauftritt. Das ist alles nicht negativ gemeint, aber gerade bei der aktuellen Flut an diesen Touren musste man leider feststellen, dass das bei der einen oder anderen Band doch nicht die beste Idee war. Nicht so aber (!) bei der Letzten Instanz – ich war wirklich beeindruckt davon, wie viel Volumen und Kraft Holly aus seiner Stimme geholt hat und welch leise Töne er auch immer wieder dazwischen angeschlagen hat. Das war in jedem Fall mehr als hörenswert.


Hörenswert ging es auch weiter mit „Wieder einmal rot“, „Der Garten“ und „Morgenrot“. Aber nicht nur die Akustik war ein Genuss, auch die Optik konnte sich durchaus sehen lassen. Die Passionskirche an sich ist ja schon eine sehr schöne Location und durch die geschickt verteilten Boxen der PA bietet sie auch einen meist gut verständlichen Klang. Aber ihre größte Stärke ist eindeutig das Licht. Zwei Moveheads sorgten dafür, dass zum Beispiel Schneeflockenmuster und andere, tanzende Lichtmuster von der Decke zu den Zuschauerränken und zurück gleiten, zwei weitere beleuchten den Altar von unten in der jeweils passenden Farbe. Und auch auf der Bühne selbst sorgen diverse Scheinwerfer für die jeweils richtige Lichtintensität oder Dunkelheit. Die besten Voraussetzungen, um sich einfach nur zurück zu lehnen und zu träumen. Und „Sag wo bist du“, ein bisher unveröffentlichter Song, hat genau das nur noch unterstützt – nicht ganz überraschend bei einem tragischen Liebeslied Augenzwinkern „Unsere Augen“, ebenfalls ein neuer Titel sangen Holly und Lisa gemeinsam. Auch wenn es dem einen oder anderen Konzertbesucher vielleicht etwas zu ruhig war – ein schönes Duett mit sich wunderbar ergänzenden Stimmen. Abhilfe schaffte da aber das umgehend folgende „Kalter Glanz“. Aber der rockige Ausflug währte nur kurz, denn zunächst gab Lisa Morgenstern einen eigenen Song solo zum Besten – „Bury me“. Auch dieses Lied ist eher etwas für Fans der ruhigeren Musik, aber wie ich schon oben erwähnte hat Lisa eine wirklich schöne Stimme, also reinhören lohnt sich auf jeden Fall. Und damit ging es auch schon auf zum Endspurt: „Mein Kind“, „Ohne Dich“ und „Wir sind allein“ – ein Titel, der ab jetzt nur noch in der Kirche mit Fanchor gespielt werden sollte. Und last but not least „An meinem Todestag“ und „Von Anfang an“. Alle Stücke, die die Band an diesem Abend gespielt hat, waren durchweg gut neu arrangiert und harmonierten sehr schön miteinander und mit dem Publikum.


Und weil es so schön war, musste die Band noch eine ausführliche Zugabe spielen: „Nur für uns“, „Wir sind eins“, „Wo das Meer“ und „Sandmann“. Der zweite Song war wieder ein Neuer, der mir persönlich aber akustisch noch nicht so zugesagt hat. Der musikalisch untermalte und zelebrierte Abgang aller Musiker rundete einen gelungenen Abend ab.

Alle Fotos vom Event findet ihr hier.
Thema: Ten Count (Bd. 1)
Spawnia

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Hits: 2.956
Ten Count (Bd. 1) 29.11.2015 22:59 Forum: URed Manga Review


Rezension/Review zu Ten Count (Bd. 1)

Titel: Ten Count (Bd. 1)
Autor: Rihito Takarai
Erscheinungsjahr: 2015
© Tokyopop/Rihito Takarai

Vertrieb: Tokyopop

Ich und mein erster Boys Love Manga. Da ich ja grundsätzlich nach dem „was mich spontan im Regal anspricht“ Prinzip einkaufe, war mir zunächst gar nicht bewusst, dass ich ein Werk aus dem Shonen Ai/Yaoi Genre in der Hand halte. Und dann auch noch von einer Autorin, die sich bereits einen sehr guten Ruf in der Szene erarbeitet hat. Mit den Serien Seven Days und Only the flower knows konnte sich Rihito Takarai einen festen Platz in den Regalen deutscher Boys Love Fans sichern. Seit dem Mai diesen Jahres erscheint nun ihr neustes Werk bei Tokyopop – Ten Count, aktuell veröffentlicht bis Band 3.

(Quelle: Tokyopop)


(Zusammenfassung)
Shirotani ist schwer krank, psychisch krank. Er leidet unter Mysophobie, das heißt er hat panische Angst vor Bakterien und Schmutz jeder Art. Selbst das Atmen fällt ihm schwer - andere Menschen könnten die Luft um ihn herum verseucht haben. Shirotani hat dabei aber Glück im Unglück, denn sein Chef ist sehr verständnisvoll und so kann er seiner Arbeit weiter nachgehen. Als sein Chef jedoch ei-nes Tages einen Unfall hat und Shirotani ihm nicht helfen kann, entschließt er sich, etwas gegen seine Krankheit zu unternehmen. Er lernt den Psychologen Kurose kennen, der dank seiner unkonventionel-len und zurückhaltenden Art schnell ein Vertrauensverhältnis zu seinem Patienten aufbauen kann. Doch dann entwickelt sich Gefühle zwischen den Beiden, die alles kaputt zu machen drohen.


Der eigentliche Grund, warum es Ten Count in meine Auswahl geschafft hat, ist die psychische Krankheit von Shirotani. Selten beschäftigen sich Geschichten mit einem solchen Problem und sind dann auch noch in der Lage, diese Welt einfühlsam und realistisch darzustellen, so dass man trotz al-ler Verständnisprobleme den Betroffenen ernst nehmen, ja sogar ein wenig nachvollziehen kann. Die Thematisierung solcher Problematiken, die die Betroffenen schnell an den Rand der Gesellschaft schieben können, finde ich persönlich sehr wichtig und außerdem ist es auch deutlich interessanter Ansatz als die x-te High School Serie. Doch auch Kurose ist alles andere als der Prototyp eines Psy-chologen. Er wirkt fast ein wenig, als wenn er nicht von dieser Welt wäre und vermutlich hat auch er seine Vorgeschichte, die im ersten Band jedoch noch nicht zur Sprache kam.

Die Handlung ist insgesamt unaufregend, aber keinesfalls langweilig. Denn natürlich gibt es keine Ac-tionszenen oder wilde Verfolgungsjagden durch die Innenstadt. Aber jeden Schritt, den Shirotani wei-ter in Richtung eines normalen Lebens macht, fiebert der Leser mit. Wird er sich überwinden, welche Bedenken hat er dabei und was, wenn etwas schief geht – niemand mehr Verständniss für ihn hat? Die Fähigkeit der Autorin Mitgefühl für den Protagonisten zu wecken, ist wirklich erstaunlich. Yaoi E-lemente sucht man im ersten Band übrigens vergebens, hier geht es vor allem um die Entwicklung der Beziehung der beiden Charaktere zueinander. Dies soll sich jedoch im Verlauf der Geschichte ändern.

Der zeichnerische Fokus von Ten Count lieght vor allem auf den Gesichters und Körperhaltungen von Shirotani und Kurose. Es gibt eigentlich kaum ein Bild, bei dem diese nicht im Mittelpunkt stehen. Das ist einerseits schön, denn natürlich kann Rihito Takarai so Gefühle gut vermitteln und die Geschichte konzentriert sich auch ganz klar auf diese zwei Menschen, aber ab und an fehlt mir doch ein wenig op-tischer Hintergrund. Darüber hinaus leben die Bilder von klaren, deutlichen Strichführungen, unnötigen Schnick Schnack sucht man vergeblich.

Zur Gesamtausstattung des ersten Bandes gehören zwei Farbseiten, die jedoch nicht in Hochglanz gedruckt wurden, sondern sich als matte Farbseiten viel besser einfügen. Außerdem gibt es am Ende noch die kleine Bonusgeschichte „Kurose, Shirotani und der Heuschnupfen“.

Fazit:

Der außergewöhnliche Storyaufhänger und der romantische, aber nicht kitschige Zeichenstil von Rihi-to Takarai machen Ten Count definitiv zu einer besonderen Serie des Boys Love Genre. Bereits nach dem ersten Band hat sich eine treue Fangemeinde gebildet, die nach der unerwarteten Katastrophe am Ende von Band 1 unbedingt wissen wollte, wie es mit den Beiden weiter geht. Vielleicht fehlt dem einen oder anderen der Yaoi Anteil zu Beginn, aber auch dies soll sich mit den Fortsetzungen ändern.

Gesamt: 13/15
Thema: Rock Doro - Kickstarter-Kampagne für "Love's Gone To Hell"-Video
Spawnia

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Doro - Kickstarter-Kampagne für "Love's Gone To Hell"-Video 24.10.2015 18:01 Forum: Archiv


Rockqueen DORO wirbt um eure Unterstützung für ihr neues Video zu "Love's Gone To Hell"! Unterstützen könnt ihr die Sängerein auf Kickstarter. Und das ist ihr Aufruf:

Thema: Rock Danzig - Vielleicht auf letzter Tour?
Spawnia

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Danzig - Vielleicht auf letzter Tour? 24.10.2015 17:53 Forum: Archiv


Sänger Glenn Danzig von Danzig, die derzeit mit Superjoint durch Nordamerika touren, möchte in Zukunft lieber nur noch einzelne, intime Konzerte oder Festivalauftritte spielen.

Das ganze Interview mit Loudwire:

Thema: Rock Placebo – MTV Unplugged erscheint im November
Spawnia

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Placebo – MTV Unplugged erscheint im November 24.10.2015 17:48 Forum: Archiv


Die Alternativ Rocker Placebo spielten im August bei MTV Unplugged und natürlich wurde die Show aufgezeichnet. Sie erscheint auf CD, Doppel Vinyl, Picture Disc Vinyl, DVD und Blu-ray und digital auf den bekannten Download-Portalen am 27. November. Für den ersten Eindruck veröffentlicht die Band die bekannte Singleauskopplung „The Bitter End“! Zum Video.
[stopper]
Sänger Brian Molko zu dem aufregenden und spannenden Projekt:

Zitat:
„Wir wollten etwas Einzigartiges auf die Beine stellen, das eine Herausforderung für uns darstellt. Dieser Prozess war sehr interessant, denn man erschafft etwas im gleichen Moment, in dem man es aufführt. ... Durch MTV Unplugged bot sich uns die Möglichkeit, die akustische und eher experimentelle Seite unserer Musik genauer zu erforschen und einige Stücke zu spielen, die wir so noch nie auf die Bühne gebracht hatten.“


Die komplette Tracklist: placebo mtv unplugged cover
01. Jackie
02. For What It's Worth
03. 36 Degrees
04. Because I Want You
05. Every You Every Me
06. Song To Say Goodbye
07. Meds
08. Protect Me From What I Want
09. Loud Like Love
10. Too Many Friends
11. Post Blue
12. Slave To The Wage
13. Without You I'm Nothing
14. Hold On To Me
15. Bosco
16. Where Is My Mind?
17. The Bitter End
Thema: 12.10.2015 - Die MMC live zu Gast auf UR Anime
Spawnia

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16.10.2015 22:40 Forum: Specials


Sendung verpasst? Kein Problem smile Wir wiederholen die Sendung am kommenden Sonntag, den 18.10.2015 ab 16.45 Uhr auf UR Anime. Dann natürlich ohne Gewinnspiel Augenzwinkern
Thema: Specials Die MMC live zu Gast auf UR Anime
Spawnia

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16.10.2015 22:39 Forum: Archiv


Sendung verpasst? Kein Problem smile Wir wiederholen die Sendung am kommenden Sonntag, den 18.10.2015 ab 16.45 Uhr auf UR Anime. Dann natürlich ohne Gewinnspiel Augenzwinkern
Thema: 12.10.2015 - Die MMC live zu Gast auf UR Anime
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12.10.2015 - Die MMC live zu Gast auf UR Anime 08.10.2015 12:07 Forum: Specials


(Quelle: MMC)

Natürlich wird nicht die ganze MMC hier sein, denn dann wird es vielleicht doch ein bisschen eng im Studio, aber wir freuen uns sehr, zwei Organisatoren der MMC am Montag Abend im Studio in Berlin begrüßen zu dürfen. Wir werden über die MMC sprechen, die in diesem Jahr vom 23.10. - 25.10. statt findet und für die es nur noch Tickets am Freitag oder Sonntag gibt. Aber nicht nur darum wird sich unser Gespräch drehen, sondern natürlich auch über Animes, Mangas und die ganz persönlichen Wege der Organisatoren zu dieser Convention.

Also, seid dabei am kommenden Montag, den 12.10.2015 ab 20.oo Uhr auf UR Anime! Hier noch einmal alle Daten auf einen Blick:

Wann: Montag, 12.10.2015 ab 20.oo Uhr
Wo: Animestream UR Anime von UR-Radio - Direktlink: http://ur-radio.de/ur-anime.m3u
Mehr Infos gibt es auf www.ur-radio.de!

Während der Sendung könnt ihr mit den Gästen und uns chatten. Wie ihr den Chat erreicht, findet ihr hier. Weitere Informationen zum Zuhören, Mitmachen und mehr findet ihr in unserem FAQ-Bereich.
Thema: Specials Phunk Royal live zu Gast!
Spawnia

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08.10.2015 11:40 Forum: Archiv


Liebe Gamer, Let's Play Gucker und Twitch Zuschauer,

wir wiederholen die Livesendung mit dem Phunk Royal am kommenden Sonntag von 16.30 Uhr bis 20.oo Uhr auf UR Root! Erlebt noch einmal das Gamemusik Raten und andere ... öhm ... Andeutungen Augenzwinkern

Euer UR-Radio Team
Thema: 06.10.2015 - Phunk Royal live zu Gast!
Spawnia

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08.10.2015 11:39 Forum: Specials


Liebe Gamer, Let's Play Gucker und Twitch Zuschauer,

wir wiederholen die Livesendung mit dem Phunk Royal am kommenden Sonntag von 16.30 Uhr bis 20.oo Uhr auf UR Root! Erlebt noch einmal das Gamemusik Raten und andere ... öhm ... Andeutungen Augenzwinkern

Euer UR-Radio Team
Thema: Specials Die Unzüchtigen live zu Gast!
Spawnia

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08.10.2015 11:38 Forum: Archiv


Liebe Zuhörer,

auf Grund der großen Nachfrage wiederholen wir die Livesendung mit der Unzucht am kommenden Sonnabend, den 10.10.2015 von 18.oo bis 20.oo Uhr auf UR Root!

Euer UR-Radio Team
Thema: 05.10.2015 - Die Unzüchtigen live zu Gast!
Spawnia

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08.10.2015 11:37 Forum: Specials


Liebe Zuhörer,

auf Grund der großen Nachfrage wiederholen wir die Livesendung mit der Unzucht am kommenden Sonnabend, den 10.10.2015 von 18.oo bis 20.oo Uhr auf UR Root!

Euer UR-Radio Team
Thema: 05.10.2015 - Die Unzüchtigen live zu Gast!
Spawnia

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05.10.2015 - Die Unzüchtigen live zu Gast! 27.09.2015 12:58 Forum: Specials


(Quelle: Unzucht)

Am Montag, den 05.10.2015 dürfen wir zum ersten Mal die Dark Rock Band Unzucht zu einer Livesendung im Studio Berlin begrüßen! Wir freuen uns schon sehr auf Alex und Toby, die ab 21.oo Uhr auf dem Rootstream nicht nur zu unseren, sondern auch zu euren Fragen Rede und Antwort stehen.

Fast ein Jahr ist seit der Veröffentlichung ihres aktuellen Silberlings Venus Luzifer vergangen. Mittlerweile liegt nicht nur der erste Tourteil hinter der Band, sondern auch viele gefeierte Festivalauftritte. Um noch mehr Fans die Möglichkeit zu geben Venus Luzifer live zu sehen, wird die Unzucht im Oktober weitere Clubtermine nachlegen. Grund genug, die Jungs mit einem Haufen an Fragen zu löchern und ihnen den einen oder anderen Musikwunsch zu entlocken. Und natürlich sollt auch ihr mit dabei seid! Chattet mit der Band und werde eure Fragen los.

Hier noch einmal alle Daten auf einen Blick:

Wann: Montag, 05.10.2015 ab 21.oo Uhr
Wo: Rootstream UR Root von UR-Radio - Direktlink: http://ur-radio.de/ur-root.m3u
Mehr Infos gibt es auf www.ur-radio.de!

Während der Sendung könnt ihr mit der Band und uns chatten. Wie ihr den Chat erreicht, findet ihr hier. Weitere Informationen zum Zuhören, Mitmachen und mehr findet ihr in unserem FAQ-Bereich.
Thema: The irregular at Magic High School Vol. 3
Spawnia

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The irregular at Magic High School Vol. 3 18.09.2015 22:58 Forum: URed Anime Review


Rezension/Review zu The irregular at Magic High School Vol. 3

Titel: The irregular at Magic High School Vol. 3 (Episoden 13 – 18)
Genre: Action, Magie, Romantik, Alltagsleben
Medium: Blu-Ray (auch als DVD erhältlich)
Sprache: Deutsch in DTS-HD 5.1, Japanisch (DTS-HD 2.0), Untertitel: Deutsch
Altersfreigabe: ab 12 Jahren
© Tsutomu SatM, Madhouse

Vertrieb: KSM Anime

Endlich gehen die Neuner-Wettkämpfe der magischen Oberschulen weiter. Viele Fragen sind noch offen: kann die 1. Staatliche Magieoberschule ihren Titel verteidigen? Werden die Unfälle aufhören oder kosten sie am Ende sogar einem Teilnehmer das Leben? Ja, das Ende von Vol. 2 ließ uns mit vielen Plotholes zurück, von denen für den Moment viele abgeschlossen werden. Dazu ein kurzer Ausblick:

(Quelle: KSM Anime)

(Zusammenfassung)
Die Neulingskämpfe der Neuner-Wettbewerbe sind in vollem Gang und die 1. Staatliche Magieoberschule feiert insbesondere in der Mädchengruppe viele Erfolge. Das fällt auch den Teilnehmern der 3. Staatlichen Magieoberschule auf, die sich schnell einig sind, dass es ein Genie in dieser Gruppe geben muss – Tatsuya. Und obwohl dieser nur als Magieingenieur eingetragen ist, fordern widrige Umstände auch seine Teilnahme am aktiven Wettbewerb. Und natürlich darf dann ein Treffen gegen den Crimson-Prince und den Kardinal, die Stärksten der 3. Schule, nicht fehlen. Wird Tatsuya Shiba sich hier beweisen können oder sorgen die Wettkampfregeln dafür, dass seine Schwachstellen zu Tage treten?


(Quelle: KSM Anime)

Auch in Vol. 3 liegt der Fokus der Geschichte eindeutig auf dem Schulalltag bzw. Wettbewerbsalltag. Es werden einzelne Disziplinen gezeigt, die Teamleiter diskutieren über Punktestände und wen sie wo am besten einsetzen. Es gibt hier und da kleinere Rivalitäten – alles soweit normal. Für den Pfiff sorgt die bis hierhin ungeklärte Frage, wer die Wettkämpfe manipuliert hat und ob jemand dabei ernsthaft zu Schaden kommen könnte. Da dieser Geschichtsfaden in jeder Folge mitschwingt, aber nie im Mittelpunkt steht, wird die Spannung stets aufrecht gehalten, ohne das gleich wieder eine Agenten-Serie aus dem Anime wird. Das gefällt mir sehr gut. Gegen Ende des Volume bietet das sich mehr und mehr anbahnende Familien- bzw. Clandrama (mit einer Priese Militär dabei) in jedem Fall genug Stoff, schließlich wird Tatsuya Shiba am Ende eine Eheschließung nahe gelegt …

Nicht so gut gefällt mir hingegen, dass Tatsuya auch mit den scheinbar aussichtslosesten Situationen bestens umgeht, auf jede Frage eine Antwort hat und einfach nicht zu schlagen ist. Natürlich hat auch er seine schwachen Punkte, aber diese reichen ihm nie zum Nachteil. Seine Rolle als unantastbarer Superheld wird in den Kämpfen mehr und mehr ausgebaut. Und auch seine Schwester Miyuki entwickelt sich weiter in Richtung Anhängsel. Sie hat praktisch keine eigenen Szenen mehr, in denen es um ihre Charakterentwicklung geht bzw. die getrennt sind von denen ihres Bruders. Und last but not least werden die einzelnen Disziplinen in jeweils zwei Gruppen ausgetragen und geschichtlich damit zeitversetzt wiederholt. Teile der Folge 12 und 13 bzw. 18 sind daher nahezu identisch und geben keinen echten Mehrwert.

(Quelle: KSM Anime)

Neue Gesichter werden es außer bei den Kontrahenten in den Wettkämpfen nicht eingeführt. So gibt es für den Zuschauer neben dem dominanten Shiba-Geschwisterpäarchen, vor allem etablierte Charaktere zu sehen. Dabei kommt eigentlich jeder auch mal an die Reihe, so dass ich sagen würde, die Nebencharaktere werden gleichwertig behandelt. Das ist zwar generell schön und abwechslungsreich, ich habe jedoch so ein bisschen das Problem, dass ich mir – besonders bei den Abständen, in denen die Blu-rays bzw. DVDs erscheinen, schwer damit tue, die Namen und Gesicher noch richtig zuzuordnen. Aber so ist das eben, wenn eine Serie nicht jede Woche eine neue Folge bringt. Ob hier von Seiten des Anime Abhilfe geschafft werden könnte, wüsste ich jetzt gar nicht recht zu sagen, vermutlich habe ich einfach ein schlechtes Gedächtnis, was das anbelangt ;)

In Punkto Animation und Synchronisation hat sich im Verlaufe der Folgen 13 – 18 nichts verändert – hier ist der Standard weiterhin durchgängig hochwertig, auch wenn, wie schon von Anfang an, ein bisschen die Details in den Hintergründen fehlen. Ab Folge 14 erwartet euch ein neues Intro und Outro, sowohl musikalisch als auch optisch. Während die jeweiligen Vorgänger sehr rockig waren, liegt jetzt der Fokus deutlich mehr auch Techno-Pop. Je nach Geschmack, wird sicher auch die Entscheidung für das Lieblingsintro ausfallen, gut gemacht sind beide. Optisch wird die Beziehung zwischen den Shiba Geschwistern sowohl in der Eingangs- als auch Ausgangsszene deutlich erotisiert – ein Reibepunkt, der auf dem nächsten Volume (ein Verweis auf das Ende von Folge 18), sicher noch für weiteren Zündstoff sorgen wird, egal ob im oder vorm Fernseher.

Das Outro von Folge 18 sticht im Übrigen noch einmal positiv heraus, da es den Abschlussball der Wettkämpfe zeigt bzw. die letzten Tänze der Teilnehmer. Solche Ideen finde ich persönlich immer sehr schön.

(Quelle: KSM Anime)

Die Extras orientieren sich an denen der vorherigen Ausgabe. Ein Magiegrundkurs, diverse Trailer und Opening und Ending sind beigelegt. Die Blu-ray Fassung ist für 39,99 € und die DVD-Version für 27,99 € zu haben. Unterm Strich bedeutet das einen satten Zuschlag von 5 € bei der Blu.Ray und bei der DVD Fassung ein Nachlass von 1 € im Vergleich zu den für Vol. 2 ausgelobten Preisen.

Fazit

„The irregular at Magic High School Vol. 3“ verliert geschichtlich durch einige redundaten Szenen wieder etwas an Boden. Die Handlung zieht sich teilweise ohne wirklich neue Bilder zu zeigen und Tatsuyas absolute Unantastbarkeit wird mit der Zeit etwas vorhersagbar. Andererseits gibt es einige interessante Szenen mit den etablierten Nebencharakteren. Diskussionen um Familie, Clans, militärische Experimente und mehr versprechen schon jetzt eine interessante Fortführung. Optisch und akustisch ist das Niveau weiterhin gut bis sehr gut und auch auf Extras muss niemand verzichten. Einzig die Preisgestaltung erschließt sich mir nicht ganz.

Gesamt: 11/15
Thema: Specials 12.09.2015 - Chris Harms (Lord of the Lost) live zu Gast
Spawnia

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12.09.2015 - Chris Harms (Lord of the Lost) live zu Gast 11.09.2015 12:37 Forum: Archiv



(Quelle: Lord of the Lost)

Unverhofft kommt oft! Kurz vor ihrer großen "Yang"-Tour, auch bekannt unter dem Namen ihrer aktuellen EP "Full Metal Whore" verrät euch Chris Harms von Lord of the Lost noch, warum ihr nicht nur unbedingt live mit dabei sein müsst, sondern auch wie sich das "Yin" und "Yang" denn so vertragen. Außerdem könnt ihr ihm natürlich eure Fragen stellen. Und das ganze schon morgen Nachmittag ab 17.oo Uhr auf dem Rootstream von UR-Radio!

[stopper] Hier noch einmal alle Daten auf einen Blick:

Wann: Samstag, 12.09.2015 ab 17.oo Uhr
Wo: Rootstream UR Root von UR-Radio - Direktlink: http://ur-radio.de/ur-root.m3u
Mehr Infos gibt es auf www.ur-radio.de!

Während der Sendung könnt ihr mit Chris und uns chatten. Wie ihr den Chat erreicht, findet ihr hier. Weitere Informationen zum Zuhören, Mitmachen und mehr findet ihr in unserem FAQ-Bereich.
Thema: 12.09.2015 - Chris Harms (Lord of the Lost) live zu Gast
Spawnia

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Hits: 2.327
12.09.2015 - Chris Harms (Lord of the Lost) live zu Gast 11.09.2015 12:36 Forum: Specials



(Quelle: Lord of the Lost)

Unverhofft kommt oft! Kurz vor ihrer großen "Yang"-Tour, auch bekannt unter dem Namen ihrer aktuellen EP "Full Metal Whore" verrät euch Chris Harms von Lord of the Lost noch, warum ihr nicht nur unbedingt live mit dabei sein müsst, sondern auch wie sich das "Yin" und "Yang" denn so vertragen. Außerdem könnt ihr ihm natürlich eure Fragen stellen. Und das ganze schon morgen Nachmittag ab 17.oo Uhr auf dem Rootstream von UR-Radio!

Hier noch einmal alle Daten auf einen Blick:

Wann: Samstag, 12.09.2015 ab 17.oo Uhr
Wo: Rootstream UR Root von UR-Radio - Direktlink: http://ur-radio.de/ur-root.m3u
Mehr Infos gibt es auf www.ur-radio.de!

Während der Sendung könnt ihr mit Chris und uns chatten. Wie ihr den Chat erreicht, findet ihr hier. Weitere Informationen zum Zuhören, Mitmachen und mehr findet ihr in unserem FAQ-Bereich.
Thema: Angespielt auf der gamescom - My Paper Boat
Spawnia

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Angespielt auf der gamescom - My Paper Boat 03.09.2015 19:54 Forum: URed Games Previews


My Paper Boat
Erscheinungsdatum: September 2015
Plattformen: PC DOwnload
Internetseite: Klick mich!

(Quelle: Aerosoft)

Wer hat das als Kind nicht versucht? Papierflugzeuge und –boote bauen und diese auf ihre Flug- oder Schimmtauglichkeit testen, egal ob alleine im Garten oder im Klassenzimmer. Die kleinen Papierfaltereien haben wohl jeden eine Zeit lang begleitet. Die Entwickler von Aerosoft, bekannt für eine Vielzahl von realistischen Simulationsspielen zum Thema Flugzeuge fliegen, Bus und Zug fahren, Baustellen verwalten und vieles mehr, scheinen sich an diese Phase ihres Lebens noch gut zu erinnern, denn kurzerhand haben sie aus der Einarbeitung in die Unreal Engine 4 ein Simulationsprojekt für Papierfaltboote gemacht.
[stopper]

(Quelle: Aerosoft)

Das klingt schon total schräg und witzig, und irgendwie ist My Paper Boat auch genau das. Ihr dürft jetzt natürlich kein Riesenspiel erwarten mit zeitgetreuer „Vollsogung“ des Papier unter Wasser und entsprechenden Zerfletterungen – nein, denke eher an Flower. Ihr steuert ein kleines, unschuldiges Papierboot in drei verschiedenen Spielmodi durch fünf unterschiedliche Welten. Fertig. Das sieht hübsch aus, ist entspannend und unterhaltsam. Die fünf Welten unterscheiden sich optisch grundlegend voneinander - es gibt da den idylischen Garten, die etwas düstere Schatzhöhle, den schnell dahinziehenden Fluss … oder sagen wir ehr das High-Speed-Rinnsal und einiges mehr. Die Spielmodi teilen sich auf in „Sammeln“, wo es genau um das Einsammeln von Münzen geht, „Zielen“ – wo ihr ausgestattet mit einer Bugkanone auf entsprechende Scheibe schießen müsst und „Ralley“, dem klassischen Fahr gegen die Zeit Modus.

(Quelle: Aerosoft)

In jedem Fall geht es darum, so viele Punkte wie möglich zu machen und das kleine Bötchen heil ans Ende des Levels zu bringen, denn natürlich kann es Schaden nehmen. Ihr könnt zum Beispiel gegen die Klippen (oder Randsteine …) fahren oder von Windhosen davon getragen werden. Für bestanden Level gibt es anschließend Punkte (und Steam-Achievments) und ihr schaltet verschiedene optische Verbesserungen frei, wie zum Beispiel neue Farben, Materialien und verschiedene Gegenstände, die auf dem Boot angebracht werden können.

(Quelle: Aerosoft)

Fazit

My Paper Boat sieht hübsch aus und ist ein entspannender und witziger Zeitvertreib. Aber man muss natürlich gerne Kapitän sein, um so einen Job machen zu können Augenzwinkern

gamescom-Einschätzung: gut
Thema: Angespielt auf der gamescom - Shiness: The Lightning Kingdom
Spawnia

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Hits: 2.814
Angespielt auf der gamescom - Shiness: The Lightning Kingdom 03.09.2015 19:51 Forum: URed Games Previews


Shiness: The Lightning Kingdom
Erscheinungsdatum: Anfang 2016
Plattformen: PS4, XBox One, PC
Internetseite: Klick mich!

(Quelle: Focus Home Interactive)

Auch jeder gamescom gab und gibt es Überraschungen, mit denen ich (logischerweise) nicht gerechnet habe. Die Diesjährige heißt Shiness – The RPG oder auch The Lightning Kingdom und kommt aus Frankreich. Das junge Entwicklungsstudio Enigami hat bereits im letzten Jahr in einer Kickstarter Kampagne über 3 000 Unterstützer und 140 000 $ für den Indie-Titel sammeln können, bevor Focus Home Interactive als Publisher mit ins Boot stieg. Angelegt irgendwo zwischen dynamischen Mangakämpfen und einem Fantasy-RPG, soll Shiness zu Beginn des nächsten Jahres erscheinen und wird dann zeigen müssen, ob es die gemachten Versprechen halten kann. Nun aber erst einmal zu dem, was wir auf der gamescom gesehen haben.
[stopper]

(Quelle: Focus Home Interactive)

Die Welt von Shiness wurde durch eine epische Katastrophe in Stücke gerissen und schwebt jetzt in Form von einzelnen Inseln durch die Weiten der Lüfte. Euer Auftrag besteht darin die szu ändern. Die einzelnen Landschaften sind im Gegensatz dazu jedoch grün und freundlich, Bäche plätschern durch die Welt, Blumen blühen und Dörfer stechen hier und da aus dem Boden. Die Katastrophe ist also nicht allerorts präsent. Und hier kommen wir bereits an ein Versprechen, dass die Macher des Spieles gegeben haben. Und zwar soll Shiness sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene geeignet sein. Insbesondere die Hauptstory, für die man um die 15 Stunden Spielzeit einplanen sollte, ist eher auf das jüngere Publikum ausgerichtet. Die Nebenquests, durch deren Erfüllung ihr bis zu 50 Stunden in der Welt verbringen könnt, sollen dagegen auch düstere und komplexere Themen aufgreifen. Da die „Kontintent-Inseln“ von einer Vielzahl verschiedener tierisch-humanoider Wesen bevölkert werden, sind in diesem Bereich sicher Themen wie Intoleranz zwischen den Völkern und anderes zu finden. Zur Steigerung des Spieleerlebnisses oder Immersion, wie es heutzutage heißt, haben die Entwickler übrigens eine eigene Sprache für ihre Schöpfung entwickelt, die es im Laufe des Spieles zu verstehen gilt. Eine schöne und aufwendige Idee, die ein wenig an Final Fantasy 10 erinnern, wo das Albeth jedoch nur in ausgewählten Situationen genutzt wurde. Ich bin gespannt, wie die durchgehende Nutzung sich auf das Verständinis der Geschichte bzw. einzelnen Quests auswirken wird.

Grafisch erinnert mich Shiness: The Lightning Kinddom ein wenig an Jak & Daxter, nur in fröhlicher. Die ersten Screenshots veranschaulichen gut den gewählten Comicstil. Insgesamt sieht das sehr hübsch aus, besonders die Weitsicht ist gut gelungen. Im Detail fehlt es jedoch leider an Übergängen und schönen Kanten. Aber ich denke, das kann man verschmerzen, zumal sich die gezeigte Version noch im Beta-Stadium befindet, es also da durchaus noch den einen oder anderen Filter geben kann. Leider kann ich zur musikalischen Untermalung und zur Synchro noch nichts sagen, da es auf der gamescom bekanntermaßen immer ziemlich laut ist.

(Quelle: Focus Home Interactive)

Vom Gameplay hingegen gab es einiges zu sehen. Ihr habt die Auswahl zwischen insgesamt zehn Charakteren (sechs sind bisher bekannt), von denen ihr jeweils drei in eure aktive Gruppe nehmen könnt. Hauptcharakter (also der, mit dem ihr herumlauft), kann jedoch nur einer von vier werden. Jeder Charakter hat seine eigenen Fähigkeiten und Kombos, die euch sowohl in der Welt als auch im Kampf von Nutzen sein können. Das Questsystem, welches übrigens endlich mal mit lustigen Questsymbolen aufwartet, ist analog zu Spielen wie Final Fantasy oder Zelda aufgebaut, mit dem Unterschied, dass euch Questgeber, deren Aufträge ihr ablehnt, auch gerne mal ans Leder wollen. Zu diesem Zweck bildet sich eine durchscheinende Wand um eure Position herum – die Kampfarena, in welcher ihr euch in schnellen, dynamischen Kämpfen ähnlich wie in der Naruto Serie, um den Sieg prügeln könnt – also nix rundenbasiert oder gar ATB. Um neue Kombos oder auch magische Fähigkeiten zu lernen, müsst ihr eure Affinitäten weiterbilden. Diese können Erde, Wasser, Feuer und Natur/Leben sein. Jede Weiterentwicklung führt zu neuen Skills, Kombinationen der Elemente zu neuen Fertigkeitsstängen. Aber natürlich fallen Weiterentwicklungen nicht aus dem Himmel. Es gilt kleine und größere Rätsel an diversen Steinkreisen zu lösen, die verschiedene Kombinationen und Gruppierungen zur Aktivierung neuer Elemente erfordern.

Zu guter Letzt noch ein paar Fakten zur Spielewelt selbst. Prinzipiell wird ist klassisches Open World-Erlebnis geplant, allerdings gibt es auch immer wieder Situationen, wo ihr nicht überall hinlaufen könnt, wie es euch gerade gefällt. Außerdem warten drei großfllächige Dungeons darauf, von euch erkundet zu werden. Die Entwickler planen außerdem noch einen Onlinemodus in Shiness zu integrieren.

(Quelle: Focus Home Interactive)

Fazit

Shiness wirkt ein bisschen so, als hätte eine Hand voll Menschen mit viel Leidenschaft für RPGs ihre jeweiligen Lieblingselemente aus einer Vielzahl von jüngeren und älteren RPGs herausgenommen und setzen diese zu einem neuen, immersiven Erlebnis zusammen. Prinzipiell finde ich das sehr gut – denn wer hätte nicht gerne dieses oder jenes aus FF 8 kombiniert mit etwas anderem aus Zelda und dann noch eine Prise Dragon Ball oder Naruto dazu? Das Studio muss nur aufpassen, dass ein konsi-tentes Spiel daraus wird, bei dem alle Komponenten gut ineinander greifen. Aber nachdem, was bisher gezeigt wurde, mache ich mir da eigentlich wenig Sorgen. Wird dann noch ein bisschen an der Grafik gefeilt und funktioniert auch die Geschichtseinteilung für Kinder und Erwachsene gut, dann steht einem „The RPG“ nichts im Wege.

gamescom-Eindruck: gut
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