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Zum Ende der Seite springen Mittelalterlich Phantasie Spectaculum 2015, Rastede – Erfahrungsbericht von Samstag, den 16.Mai
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Pichiko Pichiko ist weiblich
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Mittelalterlich Phantasie Spectaculum 2015, Rastede – Erfahrungsbericht von Samstag, den 16.Mai       Zum Anfang der Seite springen

Mittelalterlich Phantasie Spectaculum 2015, Rastede – Erfahrungsbericht von Samstag, den 16.Mai


Vorwort: Liebe Userschaft, bei diesem Bericht handelt sich um meine objektive Meinung zu diesem Festival und ist zudem mein erster geschriebener Bericht, den ich zu einem Festival bzw. Convention überhaupt schreibe. Bitte habt daher Verständnis, dass er vielleicht nicht informativ genug ist und/oder auch sprachliche sowie schriftliche "Gebrauchsmacken" aufweist. Dennoch habe ich mir Mühe gegeben ihn möglichst informativ zu gestalten, aber dennoch ein wenig auch meine Meinung darüber zu geben.Mit freundlichen Grüßen, Pichiko

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15.55Uhr Rastede, Zentrum:

Voll - das wäre wohl der passende Begriff gewesen, als ich in die sonst nicht so überfüllte Gemeinde rein fuhr. Die Parkplatzsuche schien einfach zu sein, Beschilderungen waren überall zu sehen. Doch ich musste mich irren. Die Ausgewiesenen Parkplätze waren so zugeparkt gewesen, dass man schon sich fragte wie manche geparkte Autos wieder da rauskämen. Nun gut, es gab noch andere öffentliche Parkmöglichkeiten, doch der Bahnhof war ebenfalls schon voll geparkt von Besucher gewesen und so langsam fragte ich mich anhand der Nummernschilder, warum selbst Autos hier waren , die doch ihr MPS später in der Nähe gehabt hätten… Doch wahrscheinlich hatten diese auf ihren MPS vielleicht nicht ihre Lieblingsbands gehabt… Wie dem auch sei… Ich suchte weiter.


16.25Uhr Rastede, Schlosspark:

Endlich war ich am Eingang zum meiner ersten MPS, doch der bewölkte Himmel schien Regen anzukündigen und leichter Niesel kam bereits runter. Wohl nicht der beste Tag um her zu kommen, und dennoch, nun war ich hier, also würde ich jetzt auch keinen Rückzug mehr machen. Mit 30 Euro Eintrittskosten für den Tag war es nicht gerade billig für ein Mittelalterfestival in der Größe, wenn man sich nur die Stände und die kleinen Ritterturnier angucken würde. Doch wenn man bedenkt, dass hier mehrere Bands, teilweise bekannte wie Cultus Ferox, Saltatio Mortis, Soar Patrol, Versengold und vieles mehr hier auftraten und die größeren Ritterturniere wie das Feuerspektakel sich anschaute, war es doch ein recht großzügiger Eintrittspreis eigentlich. Sonst muss man für die Konzerte an sich schon meist mehr Euronen zahlen. Eine halbe Stunde hatte ich also noch, bevor auch schon das Konzert von Saltatio Mortis anfangen würde. Ein wenig Zeit um sich mal um zu gucken und zu schauen wo denn eigentlich die MPS-Bühne stand. Planmäßig auf den Lagerplan, den man online holen konnte, stand leider nicht drauf welche Bühne den nun welche war…Ein bisschen Ärgerlich ist das schon… Immerhin ist der Schlossparkgelände schon um die 100ha groß (geschätzte 10 Fußballfelder als Fläche für die MPS), also musste man schon mal ein wenig eilig um herlaufen um dies auszuchecken. Kein Problem, lockerflockig kam man schon relativ schnell über die Fläche.. Gedrängel gab es so gut wie gar nicht, was mich sogar ein wenig wunderte, wenn man bedachte, wie voll doch die Parkplätze waren. Aber vielleicht schätze ich die Menge auch nur anders ein, da ich wohl von unserer noch bevorstehenden Sommerwoche im August in unserem Örtchen die kleiner Flächen gewohnt war, bei der ungefähr gleichgeschätzten Anzahl an Personen, die kommen würden. Nun denn, relativ schnell hatte ich die Festivalbühne gefunden, sie lag relativ nah an dem Eingang wo ich reingekommen war. So wusste ich schon mal wo ich den auf meinem Lagerplan war. Persönlich hatte ich nämlich keine Gedanken gemacht, wo ich denn überhaupt reinkomme… War ja auch irgendwie egal. Weiter rumschlendern, ein wenig umschauend was es für Stände es gab, fand ich auch gefühlte 5min später (eigentlich waren es aber 15min später) Auch die MPS-Bühne. Hier standen bereits schon einige Besucher vorne und warteten nur noch sehnsüchtig, dass es bald mit Saltatio Mortis begann. Doch auch für die Besucher, die schon eher als ich hier waren oder generell nicht so viel laufen konnten oder einfach lieber bei einem Konzert saßen als standen, gab es geschätzte 2 Meter entfernt von der Bühne Sitzbänke. Diese waren natürlich von dem andauernd Nieseln nass gewesen…doch den meisten störte dies nicht, denn diese hatten ihre Mäntelchen usw. gehabt um die Nässe nicht an ihrem Körper zu spüren. Auch ich hielt mich kurz an den Sitzbänken auf, zückte endlich nun meine Kamera raus, um erstmal ein paar Bilder der Stände um die Bühne zu machen.


17.00 Uhr MPS-Festival, vor der MPS-Bühne:

Der Jubel war groß, als nach und nach musikalisch die Spielmannsleute von Saltatio Mortis auf die Bühne traten. Und auch ich war von der Stimmung bereits angesteckt. Während die ersten schon begangen zu der Musik rumzuwippen, taten ich und ein paar andere Besucher unser besten um ein paar Fotos von der Band zu machen. Wann hatte man schon mal Gelegenheit auf einen Konzert Fotos zu machen. Zu mindesten hatte ich es nie, man wurde meistens immer hingewiesen gefälligst Handys oder Fotoapparate auszumachen. (Ich kann zwar zum Teil verstehen warum, aber inzwischen nutze man so gut wie gar nicht mehr ein Blitzlicht bei sowas, höchstens wenn es wirklich düster wurde…. Aber das ist wohl ein anderes Thema, über das man sich ausführlich diskutieren und streiten könnte.) Während die Band dann nun uns willkommen hieß und die ersten Witze mal wieder über Luzis Größe gemacht wurde, fing es an sonnig zu werden. Ja die Sonne kam merkwürdigerweise immer mehr aus, je mehr Lasterbalk Luzi mal wieder geärgert hat. Man sprach schon davon es wäre Magie Augenzwinkern . Musikmäßig wurde auf diesem Konzert Lieder aus ihrem letzten Alben „Das Schwarze IXI“ und „Manufactum III“ gespielt. Anscheinend aber überwiegend aus dem letzteren genannten Album, da sehr oft französisch oder/und lateinisch gesungen wurde. (Aber vielleicht irre ich mich ja und es waren auch Lieder aus ihren älteren Albumen. Ich für meinen Teil kannte nur die deutschsprachigen Lieder von ihnen ^^“). Zudem gab es sogar eine Akustik-Version sowie auch eine Uraufführung zu einem der Lieder, die auf ihrem neuem Album erscheinen wird. Jedenfalls wurde schön rumgeschunkelt, rumgewippt, getanzt und sogar Konfetti wurde in der Menge rumgeworfen. Wer auch immer die Idee im Publikum hatte, sie kam auch bei der Band gut an. Im Gesamtpaket wirkte es einfach gut gelungen und sehr unterhaltsam.

Weiter ging es erstmal für mich auf Nahrungssuche. Dies war nicht so einfach wie man dachte. Zu mindesten für mich nicht, wenn man sein Geldbeutel noch ein wenig schonen wollte und dennoch für wenig Geld satt sein wollte. Ich möchte nicht damit sagen, dass es teurer war als wenn man bei Bäcker Teig- und Süßwaren kaufen würde… Nur für mich sind selbst sind schon Bäckereien ein wenig teuer um von den angebotene Lebensmittel satt zu werden… Vielleicht mag ich da ein wenig Knauserig sein, das streite ich nicht ab, aber du fandst so gut wie gar nichts, was dich beim Kauf satt machen würde, was unter 3 Euro kosten würde… Einzig und allein das Steakbrötchen für 2.50 Euro am Drachenspieß sättigte mein Magen letztendlich. Natürlich gab es Leckereien wie Waffel, Lebkuchen, Nussecken usw. die billigere waren aber von der Menge wäre ich nicht satt geworden. Wer sich beim Essen keine Sorgen ums Geld machte, konnte sich mit großen Stockbrot, Krakauer, Eintöpfen, Fleischspießen, Crêpes und andere derlei Grillgut, wie auch Mittelalterlichen Spezialitäten den Bauch vorschlagen. (Und ja ich hab mir nicht die Namen der Spezialitäten merken können …). Suchte man stattdessen Waffen bzw. Showwaffen so musste man auf dem Gelände etwas länger um herlaufen um fündig zu werden, besonders Showaffen wie auch Rüstungen schienen sehr rare zu sein auf dem Gelände. Dafür konnte man sich fast einen ganzen Kleiderschrank an Mittelalterlichen Kostüme kaufen. Doch leider fand ich für mein geplantes Cosplay nicht die Hose, die ich suchte, auch wenn manche Besucher mit besagter Hose nur in andere Farbe rumliefen… Vielleicht war ich auch nur zu blind dafür…da mich die Farbepracht doch regelrecht in den Augen sprangen. Zudem gab es unendliche viele Stände mit Schmucksachen, angefangen von Ketten und Ringe bis hin zu Edelsteinskulpturen, ein-gewaxste Insekten und Spinnen(!), wie auch schöne wirkenden Zauberstäbe, die mit Edelsteine verziert wurden. Nur leider waren die auch nicht gerade billig im Vergleich zu den Ständen damals auf dem kleinen Mittelalterfest in Osterholz-Scharmbeck, dass ich im Jahre 2013 besucht hatte. Aber gut ich habe auch nicht so mitverfolgt, wie der Kurs bei sowas ist. Ich für meinen Teil hätte mir einer der Edelsteinmonolithketten gerne gekauft…nur leider sagte mein Geldbeutel, dass ich dafür nicht genug Geld bar hatte. Natürlich gab es die Möglichkeit an einem Stand Geld abzuheben, doch ich ließ es aus Sparsamkeit lieber sein. Für unsere Steampunk-Fans gab es sogar einen Stand, auch wenn der in der Menge der anderen Stände nicht so sehr auffiel, hatte er doch einiges zu bieten gehabt. Nachdem ich mich also umgeschaut hatte, machte ich mich nun auf den Weg zur Folk-Bühne, wo Soar Patrol als Nächstes spielen würde.


19.30Uhr, MPS-Festival, vor der Folk-Bühne:

Außerplanmäßig etwas später angefangen und generell schien das Programm auf der Folk-Bühne geändert geworden zu sein. Denn Soar Patrol hatte eigentlich nochmal ein Nachtkonzert um 22.30, der aber um 23.30 verschoben wurde laut örtlichem Plan. Wie dem auch sei, dies machte für mich keinen wirklichen Unterschied, wann sie genau spielten. Im Vergleich zu Konzert von Saltatio Mortis schien es an der Folk-Bühne zunächst weniger was los zu sein… Ich hatte sogar das Glück ganz vorne zu stehen, was ich auch mit anderen Fotografen wieder nutze um gute Fotos zu machen. Musikalisch fetzig ging es her und ehe ich mich versah, standen hinter mir eine ganze Schaar Leute, die mitgeklatscht, getrampelt und getanzt haben. Auch ich habe die ganze Zeit mitgetrampelt und später mitgeklatscht… Zum Leidwesen meiner Füße, die danach ziemlich Wund waren, obwohl der Boden gar nicht so hart erschien. Wie dem auch sei, Dan Dean ging mal wieder ab mit seinem Schlagzeug Spielen und wirkte mit meiner Sonnenbrille noch sehr gelassenen. Vielleicht trug er die auch nur um seien Augenringe zu verschleiern... Möglich war es schon, denn auch am Vorabend hatte die Band ein Nachkonzert gehabt. Das Highlight war aber wohl der Gitarrist Steve Legget, als der anfing nicht nur auf seiner Gitarre abzugehen, sondern sogar zwischen drin in einem Song auf das Schlagzeug von Dan überging und zu dritt mit Kev Johnston abgegangen sind. Insgesamt hat mich dieser Auftritt sogar ein bisschen mehr gefallen, was wohl daran lag das es doch Rocklastiger war, als bei Saltatio Mortis. Ich liebe es doch etwas mehr wenn es flotter und rockiger zur Sache geht. Letztendlich muss ich mir auch ein wenig eingestehen, dass Steve Legget wohl ein wenig Fangirlmäßig bewundert habe… Wenn ich mir so meine Fotos von dem Konzert alle betrachte. (Manche würden mir jetzt sicherlich sagen, ich stehe auf den… Aber hey, bei so einem Gitarristen ist das auch kein Wunder.)


Allmählich kaputt und mit Wunden Füßen lief ich nun noch einmal über das Gelände rum, schaute mir ein wenig Zauberer Heiko an, wie auch die wohl etwas länger gehende Gewänderungsprämierung mit dem Bruder Rectus und dem Tod an, bevor ich mir dann doch noch dazu Rang mir wenigstens eine Schwert für mein Cosplay zu kaufen und dann kaputt auf den Weg zu meinem Auto zu machen. Bei dem Schwert handelte es hierbei um ein Holzschwert, das obwohl es gut verarbeitet und schön angemalt war, nicht so viel kostete, wie ich es zunächst annahm. Wenigstens doch noch ein Schnäppchen gemacht Augenzwinkern .



Mein Fazit zur MPS:

Für den ersten Besuch bietet das Mittelalterlich Phantasie Spectaculum doch ein gutes Programm an Bands, Schauspielerin und Kunstvorstellungen. Auch die Stände sind gut verteilt, bieten doch vieles Mögliches an, doch was den Geldbeutel betrifft, kann man schnell mal einige Hunderte Euros ausgeben, wenn man nicht aufpasst oder sich nicht zurückhalten kann, sie alles Mögliche zu kaufen. Für mehrmaligen Besuch wird es aber doch was Bands angeht, wohl doch nach einer Weile langweiliger (Habe ich mir sagen lassen). Da man doch irgendwann die Bands satt gehört hat. Ist auch verständlich, wenn da weniger Abwechslung reinkommt. Ich für meinen Teil werde beim nächsten Mal zusehen, dass ich direkt(wenn das Wetter mitspielt) zur Öffnungszeit um 13Uhr anzukommen(wenn nicht eher), umzu einem irgendwie etwas der Parksuche zu entgehen, zum anderen um auch programm-mäßig mir mehr anzuschauen, bevor ich dann doch zu müde werde und mir die Nachtkonzerte deswegen entgehen lasse, wie auch das Feuerspektakel. Für jemand, der noch nie oder kaum auf ein Mittelalterfest war, muss ich schon sagen, dass mich der Umfang an Programm doch ein wenig umgehauen hat… Nicht zuletzt da ich mich eher mehr Spontan ins Getümmel geschmissen habe, als vorzuplanen… Ich rate daher sich entweder den Spielplan mitzunehmen oder sich die Sachen aufzuschreiben, die man besuchen möchte… Dann passiert nicht sowas wie bei mir, das man ein wenig planlos durch das Gelände läuft. Für Personen, die mehr gewanderte sind in diesem Mittelalterlichen Genre ist es ein Muss, zu mindesten einmal auf diese Festival gewesen zu sein, denn es hat alles zu bieten für ein Mittelalter-Fanherz. Nicht desto trotz empfehle ich jeden einmal, sich das anzuschauen und auch seine eigene Meinung zu diesem „Gesellschaftlichen Genre“ zu bilden.
17.05.2015 14:23 AIM-Name von Pichiko: - YIM-Name von Pichiko: -
Die Betreiber von UR-Radio distanzieren sich hiermit ausdrücklich von dem, durch Pichiko am 17.05.2015 um 14:23 verfassten Beitrag.
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